Dürren

© Steffen Görmar
© Steffen Görmar

Dürren sind Naturphänomene, deren Auswirkungen für den Menschen und seine Umwelt erst wahrgenommen werden, wenn es meist schon zu spät ist um noch einzugreifen. Sie sind das Resultat einer längeren Periode mit heißem und trockenem Wetter. Über einen längeren Zeitraum gibt die Erde (inklusive Pflanzen und Tiere) damit mehr Wasser ab als sie aufnimmt.

Die Folgen sind:

  1. ausgetrocknete Erde,
  2. Wassermangel,
  3. Rückgang des Grundwassers und der Bodenfeuchte
  4. Missernten und
  5. häufig auftretende Wald- und Buschbrände. (Jedoch gehören Brände in manchen Ökosystemen dazu und sorgen für eine regelmäßige Regeneration des Bodens und Erneuerung des Waldbestandes (z. B. in Nordamerika).

Gründe für das häufigere und stärkere Auftreten von Dürren sind:

  • Aufgrund des Klimawandels werden Trockenzeiten noch trockener und Regenzeiten noch stärker. Durch die längeren und stärkeren Hitzemonate, während denen die Erde austrocknet, Pflanzen verdorren und der Wasserhaushalt so stark zurückgeht, dass es das Überleben ganzer Regionen gefährdet, werden ganze Landstriche unbewohnbar.

Dürren sind wahrscheinlich die Naturphänomene, die seit Anbeginn der Menschheit Migrationen verursacht haben. Aufgrund von Dürren sind teils gesamte Völker in andere Gebiete mit fruchtbarerem Boden und besserem Wasserzugang gezogen.

(gesamter Beitrag beruht auf Islam und Das, 2009)

(Aha, 08.07.2012)


Dürren treten vermehrt auf in

Nepal


Quellen:

Fachpublikationen


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