Meeresspiegelanstieg

Der Meeresspiegelanstieg ist wahrscheinlich das bekannteste Phänomen, das mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Die vielfältigen Gründe für den Meeresspiegelanstieg sind:

  • Wenn sich Wasser erwärmt, erhöht sich sein Volumen, was bedeutet, dass ein Liter warmes Wasser mehr Platz braucht als ein Liter Kaltes. Durch den Temperaturanstieg der Atmosphäredehnt sich das Meereswasser also automatischaus. Dieser physikalische Effekt bewirkt damit, dass selbst bei gleich bleibendem Wasserbestand ein Meeresspiegelanstieg zu beobachten wäre.
  • Der Temperaturanstieg beschleunigt außerdem das Abschmelzen von Gletschern und Eisbergen, wie in Grönland. Dieser zusätzliche Wasserzufluss verstärkt den Meeresspiegelanstieg.
  • Die tektonischen Verschiebungen sorgen in einigen Regionen dafür, dass sich Landmassen heben oder senken. Wenn sich die Landfläche in einer Küstenregion aufgrund der Erdplattenverschiebung senkt, fördert dies zusätzlich den Meeresspiegelanstieg. Verschiedene Regionen können den Meeresspiegelanstieg damit unterschiedlich stark erfahren.

Strategien, um dem Meeresspiegelanstieg zu begegnen und die bestehenden Landesflächen zu erhalten, sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. Die finanziellen und technischen Ressourcen spielen dabei die größte Rolle. Diese Ressourcen werden hauptsächlich für die Entwicklung und den Bau von Schutzwällen, Deichen, Dämmen und architektonischen Anpassungen (z.B. von Stelzenhäusern) verwendet. Eine weitere in Betracht gezogene Lösung von Regierungen und einzelnen Personen/Familien sind bestehende Ausweichmöglichkeiten (und damit Umsiedlungsmaßnahmen) in andere Gebiete im In- und teilweise Ausland zu nutzen.


Vom Meeresspiegelanstieg stark betroffene Länder sind

Bangladesch 

Kiribati



Quellen:

Fachpublikationen:

 

Medienberichte:

 

Websites:

 

Sonstiges:


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